| Preis: | 50,00 € |
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Zwei Bögen Büttenpapier unbeschrieben, mit zwei Wasserzeichen der Königsteiner Papiermühle: Sächsisches Wappen bzw. Schriftzug "KOENIGSTEIN" mit ligiertem Monogramm AR.
Blattmaß jeweils 35,5 x 21 cm. WZ ca. 10 x 6 cm
Die Papierherstellung im Bielatal bei Königstein an der Elbe, unweit der sächsischen Residenz Dresden, datiert bis in das Jahr 1569 zurück. Als Erstbesitzer ist Georg Schwarz urkundlich erwähnt. Im Jahr 1754 wurden vom damaligen Besitzer Johann Gottfried Fischer
6 Gesellen beschäftigt. Sie erbrachten eine Jahresleistung von 10 bis 15 Tonnen handgeschöpftes Papier, das waren 150 000 bis 200 000 Papierbogen. Ein großer Teil der Produktion wurde an staatliche Institutionen des königlich sächsischen Hofes geliefert. Das Zeitalter der Papierherstellung mit der Schöpfbütte endete in Königstein, als die Papiermühle 1861 völlig niederbrannte.